Gedankensplitter

In meinen Gedankensplittern stelle ich Ihnen Themen vor, die sich aus meiner Arbeit ergeben, die ich besonders interessant finde, Anstöße, über die sich das Nachdenken lohnt.

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Heute bin ich beim Surfen auf ein Interview in den VDI-Nachrichten die-welt-ist-nicht-schwarz-weiss mit Michael Sailer, Ingenieur, Nuklearexperte und bis August 2019 Chef des Öko-Instituts, gestoßen. Eigentlich habe ich etwas ganz anderes gesucht, aber der Titel „Die Welt ist nicht schwarz-weiß“ hat meine Aufmerksamkeit erregt. In dem Interview ging es um Technikfolgenabschätzung, um die Risiken neuer Technologien und wie man damit umgeht.

In der Heimatstadt meines Mannes, im badischen Oberachern, haben Schülerinnen und Schüler der Antoniusschule zusammen mit Freiwilligen des Heimat- und Verschönerungsvereins Oberachern (HVO) ein riesiges Insektenhotel gebaut. Die Erbauer nennen es Wildbienenstadt.

Zu meinem Geburtstag bekam ich einen Flug im Flugsimulator geschenkt. Eine Stunde lang sollte ich einen Airbus A320 fliegen, inklusive Start und Landung. Was für eine seltsame Idee. Ich wusste nicht so richtig, ob ich mich freuen sollte oder nicht.

Ich habe den Mann im weißen Anzug bereits auf einigen Veranstaltungen gesehen. Meistens habe ich mir kurz überlegt, weshalb er sich so auffällig kleidet, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Jetzt weiß ich es: Standard ist tödlich. So lautet der Titel des vor kurzem erschienenen Buchs des Industriedesigners Jürgen R. Schmid.

Wer etwas erleben will, sollte Bahn fahren. Nicht nur, dass man lernt, sich in Geduld zu üben, wenn es mal wieder Verspätungen gibt, man lernt sogar, seinen knurrenden Magen zu ignorieren und sich zu bescheiden. Bahnfahren härtet ab, schärft die Beobachtungsgabe und fördert den Umgang mit unerwarteten Schwierigkeiten. Man entwickelt Verständnis für andere Berufsgruppen und freut sich auf zuhause. Und das Alles gibt es ohne Aufpreis.

Um gleich mal mit jedem Zweifel aufzuräumen: Natürlich ist es sinnvoll und wünschenswert, die Luftqualität zu verbessern. Doch die derzeitige Diskussion um Fahrverbote und Feinstaub trägt hysterische Züge. Kaum jemand befasst sich mit der Realität, sonst würden einige von uns nur noch unter Protest und mit Atemmaske arbeiten gehen. Während nämlich 40 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft am Straßenrand im Jahresmittel als Obergrenze gelten, gilt an manchen Arbeitsplätzen die „Mittlere Arbeitsplatz-Konzentration (MAK)“ – die beträgt 950 Mikrogramm Stickoxid.

Neulich habe ich in Tübingen die Cegat GmbH besucht und einen der Gründer, Dr. Dirk Biskup interviewt. Die Cegat ist ein sehr spannendes Unternehmen, ein humangenetisches Diagnostiklabor, gegründet von der Ärztin und Humangenetikerin Dr. Dr. Saskia Biskup und Dr. Dirk Biskup. Das Ehepaar hat eine innovative Anwendung für die Hochdurchsatz-Sequenziertechnologie entwickelt, mit der erstmals umfassende Erbgutanalysen möglich wurden, mit denen krankheitsverursachende Veränderungen im Erbgut aufgedeckt werden.