Fokus Unternehmen

In Fokus Unternehmen befasse ich mich mit Unternehmensführung, Unternehmens-Strategien, Innovation und der Kommunikation in Familienunternehmen.


Mit einer Live-Schaltung ins Silicon Valley und einem hoch aktuellen Thema für alle Unternehmen lockte der Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrats zahlreiche Unternehmer und Startup-Unternehmer in die Veranstaltungsräume der KPMG in Stuttgart. Mit Virtual-Reality-Brillen wurde gleich beim Empfang der Teilnehmer klar, dass diese Veranstaltung etwas Besonderes werden sollte: das erste Innovationsforum des Wirtschaftsrats unter dem Motto „Mit Schwung und Gewinn den digitalen Wandel gestalten“.

Vor kurzem habe ich ein Gespräch mit Anne M. Schüller geführt. Sie ist eine gefragte Rednerin, Buchautorin und Businesscoach und befasst sich mit den Themen Marketing, Kundenloyalität und Empfehlungsmarketing.

Schüller ist überzeugt, das sich der Entscheidungsprozess des Kunden, sei es im B2C- oder im B2B-Bereich, durch die Digitalisierung verändert hat und dass sich die Unternehmen darauf einstellen müssen. „Am Anfang steht heute die internetbasierte Recherche.

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Woran liegt es, dass die Deutschen so ungern ein Unternehmen gründen? Liegt es an der überbordenden Bürokratie, die mit der Gründung und Führung eines Unternehmens verbunden ist? Geht es uns zu gut? Ist ein gut bezahlter Job bei einem renommierten Unternehmen attraktiver? Werden junge Menschen nicht ausreichend auf die Selbstständigkeit vorbereitet? Ist Unternehmer zu sein, gesellschaftlich nicht anerkannt?

Auf der Neujahrsveranstaltung des Wirtschaftsrats in Stuttgart sprach der renommierte Buchautor und Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen, Prof. Dr. Gerald Hüther, über die Lust beziehungsweise die Unlust am Lernen. Er zeigte, weshalb Schule eher die Unlust als die Lust fördert und weshalb wir auch als Erwachsene viel zu viel unseres Potenzials verschenken. „Da geht noch eine Menge mehr“, sagte Hüther. „Es ist ein riesiges Potenzial vorhanden, das wir nicht nutzen. Bis ins hohe Alter ist alles möglich.“

Anfangs schien es nur ein Hype, Zukunftsmusik in den großen Konzernen. Mittlerweile beginnt Industrie 4.0 jedoch auch im Mittelstand Realität zu werden. Die vierte Industrielle Revolution ist zwar noch keineswegs vollendet, hat aber längst begonnen. Und wie es bei Revolutionen so ist, wird sie diejenigen, die sich ihr verschließen, langfristig hinwegfegen. Grund genug für alle Unternehmen, sich intensiv mit dem „Internet der Dinge“ auseinanderzusetzen, auch wenn wir „für die Endausbaustufe von Industrie 4.0 sicher noch ein bis zwei Jahrzehnte benötigen“, wie Prof. Dr. –Ing. Thomas Bauernhansl vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)sagt.

Letzte Woche habe ich Marion Mück kennengelernt. Sie betreibt zusammen mit ihrem Mann Horst eine Werbeagentur in Stuttgart, „DIE INSEL“. Das Bemerkenswerte an ihr ist die Energie, mit der sie sich für die Menschen in Burma, ganz besonders für Kinder, engagiert.

Katrin Pütz hat am Institut für Agrartechnik an der Universität Hohenheim einen Biogas-Rucksack entwickelt und jetzt in Äthiopien das Social Business (B)energy gegründet. Ihr Anspruch ist kein geringer: Sie möchte aus abhängigen Subventionsempfängern eigenständige Geschäftsleute machen. – mit Hilfe des Biogas-Rucksacks.