Rohstoff-Knappheit

Heute habe ich mich mit dem Chef eines Recyclingunternehmens unterhalten. Dabei wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, was eigentlich Rohstoff-Knappheit heißt. Natürlich – auch ich weiß, dass die Rohstoffvorräte endlich sind; dass Schwellenländer wie China und Indien einen enormen Bedarf an allen möglichen Rohstoffen haben und deshalb die Preise nach oben gehen. Trotzdem war es eher theoretisches Wissen.

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Energiewende ja bitte – aber wie und wo?

Es ist schrecklich, aber die Katastrophe von Fukushima hat erreicht, was Atomkraftgegnern in Jahrzehnten nicht gelungen ist: Bevölkerung und Politik wollen tatsächlich den Ausstieg wagen. Den Atomausstieg wagen bedeutet das Bekenntnis zu erneuerbaren Energien. Und das ist nicht so einfach wie es sich anhört, zumindest nicht, wenn es schnell gehen soll. Dass Strom teurer wird, weil die Infrastruktur für das neue Energiezeitalter geschaffen werden muss, mag für die meisten noch angehen, auch wenn es eine Milchmädchenrechnung ist.

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Wort des Jahres: Wutbürger

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wählte das Wort „Wutbürger“ zum Wort des Jahres. Auf Platz 2 landete „Stuttgart 21“. Zwei Begriffe die zweifellos zusammen passen, denn die Proteste gegen den geplanten Stuttgarter Bahnhof werden im wesentlichen von den Wutbürgern getragen. Der Journalist Dirk Kurbjuweit hat den Begriff im „Spiegel“ 41/2010 geprägt. Wutbürger sind nach seiner Definition „konservativ, wohlhabend und nicht mehr jung“. Sie buhten, schrien und hassten, präzisierte Kurbjuweit.

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Gesichter der Kommunikation

Beobachtungen in der Straßenbahn

Jeder von uns kennt die Situation: Man sitzt in der S-, U- oder Straßenbahn, liest Zeitung oder unterhält sich oder schaut zum Fenster hinaus oder schläft. Auf einmal die Aufforderung „Fahrscheine bitte“ – eine Kontrolle. Auch diejenigen, die einen gültigen Fahrschein haben, fühlen sich genervt, weil sie die Zeitung weglegen und den Fahrschein herauskramen müssen. Fahrscheinkontrolle ist eine Unterbrechung, die nie willkommen ist. Entsprechend fallen die Reaktionen aus: Augenrollen, patzige Bemerkungen usw. Man kennt das.

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Den inneren Schweinehund zum Freund machen

Neulich war ich auf einer Veranstaltung mit Dr. Marco Freiherr von Münchhausen. Er ist Coach und Buchautor. Sein Buch „So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund!“ ist allseits bekannt und genau um dieses Thema ging es auch. Überraschend war für mich, dass es in erster Linie nicht darum ging, den inneren Schweinehund platt zu machen, zu überwinden, sich ihm mit aller Kraft zu widersetzen, sondern eher darum, einen gemeinsamen Lebensmodus zu finden. Wie der Buchtitel sagt: zähmen, nicht fertig machen.

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Schöne neue Welt

Als ich neulich einen Artikel unter der Schlagzeile „BeautifulPeople.com startet virtuelle Samenbank“ las, fühlte ich mich auf der Stelle an den genialen Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley erinnert. Vielleicht wird seine Vision doch noch irgendwie Wirklichkeit, eine Welt der für ihre jeweiligen Aufgaben in der Gesellschaft perfekt Konditionierten ohne individuelle Wünsche und Eigenschaften mit allen sich daraus ergebenden Risiken.

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Was wir sagen und wie es ankommt

Es ist eine Binsenweisheit, dass das was wir sagen, oft nicht das ist, was wir meinen. Nicht von ungefähr gibt es Sätze wie „man muss zwischen den Zeilen lesen.“ Kommunikation ist bedeutend vielschichtiger, als wir uns das vorstellen. Der Hamburger Psychologe und Kommunikationstrainer Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun hat zum besseren Verständnis, wie Kommunikation abläuft, das Vier-Ohren-Modell, auch Vier-Seiten-Modell oder Kommunikationsquadrat, entwickelt.

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