Sonntag, 05. September 2010

In meinen Gedankensplittern stelle ich Ihnen Themen vor, die sich aus meiner Arbeit ergeben, die ich besonders interessant finde, Anstöße, über die sich das Nachdenken lohnt.
Wenn Sie mit mir darüber diskutieren wollen, klicken Sie bitte hier



Schöne neue Welt

Als ich neulich einen Artikel unter der Schlagzeile „BeautifulPeople.com startet virtuelle Samenbank“ las, fühlte ich mich auf der Stelle an den genialen Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley erinnert. Vielleicht wird seine Vision doch noch irgendwie Wirklichkeit, eine Welt der für ihre jeweiligen Aufgaben in der Gesellschaft perfekt Konditionierten ohne individuelle Wünsche und Eigenschaften mit allen sich daraus ergebenden Risiken. Mit den Schönen fangen wir an, zumindest wenn es nach den Beautiful People auf virtueller Partnersuche geht. Nein, es geht noch längst nicht um Gen-Manipulation und Indoktrinierung wie in Huxleys Roman, aber wie heißt es so schön: Wehret den Anfängen? Doch der Reihe nach: Es gibt eine Dating-Website „BeautifulPeople.com“, bei der nur schöne Menschen Mitglied werden können. Was bzw. wer schön ist, entscheiden die Mitglieder, indem sie die Fotos von neuen Kandidaten bewerten.

Weiterlesen...
 

Gesichter der Kommunikation

Beobachtungen in der Straßenbahn

Jeder von uns kennt die Situation: Man sitzt in der S-, U- oder Straßenbahn, liest Zeitung oder unterhält sich oder schaut zum Fenster hinaus oder schläft. Auf einmal die Aufforderung „Fahrscheine bitte“ – eine Kontrolle. Auch diejenigen, die einen gültigen Fahrschein haben, fühlen sich genervt, weil sie die Zeitung weglegen und den Fahrschein herauskramen müssen. Fahrscheinkontrolle ist eine Unterbrechung, die nie willkommen ist. Entsprechend fallen die Reaktionen aus: Augenrollen, patzige Bemerkungen usw. Man kennt das.

Weiterlesen...
 

Kommunikationsfallen

Unser Gehirn ist eine träge Masse – das wissen wir schon lange. Veränderung mag es nicht. Wir denken gerne in den gewohnten Bahnen. Querdenken ist uns zu anstrengend und wird uns meistens sowieso recht früh ausgetrieben. Unser eingleisiges Denken führt leider häufig dazu, dass wir mit unserem größten Pfund, der Kommunikationsfähigkeit, nicht wuchern können, sondern dass jede Kommunikation auf dem Abstellgleis der vorgegebenen Pfade landet.

Weiterlesen...
 

Woher kommt Kreativität?

Am 1. und 2. Dezember habe ich das World Creativity Forum 2009 besucht. Es stand unter dem Motto „...where creativity meets technology“. Seit 2004 findet die Veranstaltung des internationalen Netzwerks „Districts of Creativity“, in dem sich die 13 innovativsten und kreativsten Regionen der Welt zusammengeschlossen haben, einmal jährlich in einer anderen Region statt. Rund 2.000 Teilnehmer aus aller Welt haben sich dieses Mal in Ludwigsburg zum Austausch über die neuesten Entwicklungen in der Kreativwirtschaft getroffen und Kontakte angebahnt oder weiter entwickelt.

Weiterlesen...
 

Was wir sagen und wie es ankommt

Es ist eine Binsenweisheit, dass das was wir sagen, oft nicht das ist, was wir meinen. Nicht von ungefähr gibt es Sätze wie „man muss zwischen den Zeilen lesen.“ Kommunikation ist bedeutend vielschichtiger, als wir uns das vorstellen. Der Hamburger Psychologe und Kommunikationstrainer Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun hat zum besseren Verständnis, wie Kommunikation abläuft, das Vier-Ohren-Modell, auch Vier-Seiten-Modell oder Kommunikationsquadrat, entwickelt. Es geht davon aus, dass jede Nachricht vier Botschaften enthält. „Wir reden immer zugleich mit vier Zungen und hören mit vier Ohren, dargestellt im Modell der ‚vier Seiten einer Nachricht’,“ schreibt Schulz von Thun. „Dies macht zwischenmenschliche Kontakte spannend, aber auch spannungsreich und störanfällig.“

Weiterlesen...
 

Rituale – Pfeiler der Kommunikation

Menschen brauchen Rituale. Das wissen wir. Rituale haben in der Regel etwas mit Kommunikation zu tun. Wenn die Eltern dem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, die Familie sonntags gemeinsam frühstückt, sich die erwachsenen Kinder alle am Geburtstag der Eltern zuhause treffen, dann ist das jedes Mal eine Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Demselben Zweck dienen Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern oder die alljährliche Branchenmesse.

Weiterlesen...
 

Strandtage

Jeder der schon einen Urlaub am Meer verbracht hat, kennt es: das Strandleben. Eigentlich bedeutet Strandleben süßes Nichtstun, aber das heißt nicht, dass man nichts tut. Die wenigsten liegen den ganzen Tag faul auf Strandmatte oder Liegestuhl. Sie laufen, joggen, schwimmen, plantschen, bauen Sandburgen, schütteln den Sand aus den Handtüchern, wechseln die Badeanzüge, cremen sich ein, sammeln Steine oder Muscheln. Spannend: Man erlebt fremde Menschen hautnah.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 4
↑ Top
Bookmark Powerconcept