Freitag, 18. Mai 2012

Familienunternehmen: Unternehmen mit Gesichtern

Ich schreibe sehr gerne Unternehmensgeschichten und Unternehmerporträts. Das eine ist sowieso ohne das andere nicht denkbar. Unternehmen sind die Geschichten von Menschen, der Unternehmer, ihrer Familien und ihrer Mitarbeiter. Manchmal spiegelt sich darin die Geschichte eines ganzen Landstrichs, einer Branche oder sogar eines Landes.

Familienunternehmen

In Ralf Nerling und seinen Söhnen Olaf und Thorsten habe ich eine Unternehmerfamilie getroffen, die außergewöhnlich ist. Nicht nur, dass Vater Ralf die Unternehmensübergabe professionell gelöst hat – er hat es auch noch geschafft, tatsächlich loszulassen und das Unternehmen an Sohn Olaf zu übergeben und diesem als Ratgeber „auf Abruf“, wie er sagt, verbunden zu bleiben. Sohn Thorsten ist als Künstler einen ganz anderen Weg gegangen und ist dem Unternehmen doch durch seine Kunst verbunden geblieben. In der Firma hängen nicht nur seine Bilder, sondern er hat auch den „Vertreter der Firma“ ins Leben gerufen, ein Foto, das aus Fotos von allen Mitarbeitern der Firma besteht.

Ganzheitliches Denken prägt Unternehmenskultur

Schon Ralf Nerling hat für sich die EKS (Engpasskonzentrierte Strategie nach Wolfgang Mewes) entdeckt. Sohn Olaf nutzt sie nach wie vor. Das ganzheitliche Denken der Unternehmer prägt die Unternehmenskultur und damit das Denken und Handeln der Mitarbeiter sowie die Beziehung zu den Kunden. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter mit einem guten Gefühl in die Firma kommen und Spaß an der Arbeit haben“, sagt Olaf Nerling, „Nur so können wir optimale Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden entwickeln und unseren hohen Qualitätsstandard halten.

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